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In einer Flüstergalerie können sich Personen durch die Reflexion der Schallwellen entlang der Wände über eine ungewöhnlich große Distanz miteinander unterhalten und einander zuhören, selbst wenn geflüstert wird.
In dieser Flüstergalerie verhält es sich ähnlich. Gedanken und Gefühle werden zum Ausdruck gebracht. Sie hallen nach und bringen beinahe Ungehörtes subtil an die Oberfläche. Es ist ein Raum für Selbstreflexion, ein sanfter Blick in den Spiegel, mit der Absicht, sich besser zu verstehen.
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Über Zeit und Langsamkeit
“Der Reichtum des Reisenden, so habe ich gelernt, heißt Zeit, und seine Tugend ist die Langsamkeit. Warum aber tun wir uns gerade heute damit so schwer? Weil, so höre ich es tönen, unsere Zeit einfach schneller geworden ist. Aber ist es dann nicht gerade an uns, sie wieder langsamer zu machen? Die Möglichkeiten es zu tun, sind nach wie vor da. Sobald für uns der Weg zum Ziel wird, haben wir keine Eile mehr, es zu erreichen.” - Bernhard Moestl, “Der Traum vom unangepassten Leb
vor 10 Stunden5 Min. Lesezeit


Gesehen werden
In stets gebückter Haltung, die sein hohes Alter verriet, griff er nach seiner mit Vogelhäuschen gefüllten Schubkarre und schlenderte Richtung Obstbäume. Ein Senior mit Federhut auf grauem Haar, der sich gemächlich, aber zielstrebig von einer Aufgabe zur nächsten bewegte. Er war durch und durch Landwirt, das sah man ihm an. Offensichtlich war er das, denn wir saßen auf seinem Grundstück mit saftig-grüner Wiese, angrenzendem Wald und einem Bauernhaus, das uns für einen kurzen
27. Nov. 20255 Min. Lesezeit


Teil III: Den Prozess wahrnehmen
Experimentieren, ausprobieren, Neues lernen und sich selbst akzeptieren. Am Ende des Tages erkannte ich durch das Aufschreiben, wer man sein will und sich dann so zu verhalten, dass man nicht krampfhaft versuchen sollte sich ein Kostüm einer idealisierten Person überzustülpen bis es in Fleisch und Blut übergegangen ist. Der Fokus oder vielleicht sogar das Ziel sollte im Experimentieren und Ausprobieren liegen. Während des Prozesses stellt sich heraus, ob etwas dabei ist, das
3. Mai 20252 Min. Lesezeit


Teil II: Wenn das gesellschaftliche Ideal zum Kompass wird
„It’s not difficult, though, to detect the general model of ideal selfhood that the culture of today has come up with. It’s usually depicted as an extroverted, slim, beautiful, individualistic, optimistic, hard-working, socially aware yet high-self-esteeming global citizen with entrepreneurial guile and a selfie camera.“ – Will Storr, Autor des Buches „Selfie – How the West becamse self-obsessed“ (2018), S. 18. Wenn es nach all den Professoren geht, die in Will Storrs Buch zu
3. Mai 20253 Min. Lesezeit


Teil I: Die Suche nach Orientierung
„Stell Dir die Person vor, die Du sein möchtest. Wie kleidet sie sich? Wie bewegt sie sich? Was für Hobbys hat sie? Was isst sie? Wie sieht ihr Alltag aus? Schreibe alles auf, was Dir dazu in den Sinn kommt und visualisiere diese Person. Im nächsten Schritt fängst Du an, Dich zu kleiden wie sie, Dich zu bewegen wie sie, die Hobbys auszuführen wie sie. Und schon bald bist Du sie.“ Während ich meinen Algorithmus-gesteuerten Pinterest Feed durchstöberte, tauchte unter lauter ver
3. Mai 20252 Min. Lesezeit


„Rücken Sie vor bis auf Los“- Die entscheidende Spielkarte für mehr Selbstwirksamkeit
„Rücken Sie vor bis auf Los“ – die Aufforderung einer Karte des wohl meist verkauften Spiels der Welt: Monopoly. Der Einsatz der Karte markiert den Neuanfang einer Spielrunde. Wenn ich an die vergangenen letzten Monate zurückdenke, beschreibt diese Ereigniskarte ganz gut, wie ich das letzte Jahr erlebt habe: Kündigung, Arbeitslosigkeit, die Suche nach dem Richtigen und alles in allem ein Neustart, der mir die Relevanz der Selbstwirksamkeit deutlich vor Augen hielt. 2019 war d
3. Mai 20254 Min. Lesezeit


Wer bist Du? Von der Versöhnung mit der eigenen kulturellen Identität
Das Spektrum-Magazin definiert „Identität“ als innere Einheitlichkeit trotz äußerer Wandlungen. Autorin und Psychoanalytikern Verena Kast beschreibt in ihrem Buch „Immer wieder mit sich selber eins werden“, dass man unter einer sicheren Identität eine gefestigte Persönlichkeit im Werden versteht. Das heißt, in schwierigen Zeiten gerät man vielleicht aus dem Gleichgewicht, findet es aber auch wieder und entwickelt erneut ein gutes Selbstwertgefühl, Selbstwirksamkeit und Selbst
3. Mai 20255 Min. Lesezeit
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